Welche Schwimmart ist zu bevorzugen?

Manchmal können die vielen Begrifflichkeiten, die man hört, für mehr Verwirrung als Klarheit sorgen. Genauso ist es auch mit den verschiedenen Schwimmstilen: Delphin-Schwimmart, altdeutsch schwimmen, Schwimmstil englisch etc. Vielleicht fragst du dich auch, was mit diesen ganzen Begriffen eigentlich gemeint ist?

Wir wollen dir hier ein paar grundsätzliche Informationen über die verschiedenen Schwimmarten geben. Außerdem erfährst du hier, welche Schwimmstile für welche gesundheitlichen Anliegen am vorteilhaftesten sind.

FAQ: Welche Schwimmarten gibt es?

Grundsätzlich werden vier verschiedene Schwimmarten unterschieden: Kraulschwimmen, Brustschwimmen, Rückenschwimmen und Delphin-Schwimmarten.

Das Kraulschwimmen gilt als am einfachsten zu erlernender Schwimmstil. Pädagogen begründen dies damit, dass Kraulen dem „Hundepaddeln“ bei kleinen Kindern, die zum ersten Mal mit Wasser in Berührung kommen, ähnelt. Kraulen ist durch den wechselseitigen Armzug und einen permanenten Beinschlag charakterisiert.

Dadurch ist es auch der schnellste Schwimmstil. Manche Schätzungen besagen, dass beim Kraulschwimmen in einer Stunde 900 Kalorien verbrannt werden. Wer also mit Schwimmen abnehmen möchte, sollte Kraulen.

Das Brustschwimmen ist der älteste bekannte Schwimmstil und gleichzeitig auch der anspruchsvollste und langsamste. Typisch für das Brustschwimmen ist der Grätschbeinschlag, außerdem werden unter Wasser die zusammenliegenden Arme zeitgleich nach vorne gebracht und dann durch eine Schubbewegung entgegen der Schwimmbewegung geführt. Bei dieser Schwimmart werden leider sehr viele Fehler gemacht. Ein Beispiel hierfür ist, dass bei vielen Hobbyschwimmern der Kopf ständig über Wasser ragt und fast eine Art Genickstarre einsetzt. Was viele unter Brustschwimmen verstehen, hat deswegen nur wenig mit den offiziellen Technikempfehlungen zu tun. Richtig ausgeführt, ist das Brustschwimmen sehr anstrengend. Fitnesscoaches empfehlen diese Schwimmtechnik aber aufgrund der häufigen Fehler nur sehr bedingt. Dies gilt vor allem bei Vorschäden an der Lendenwirbelsäule oder den Kniegelenken.

Die dritte offizielle Schwimmart wird als Schmetterlingsstil oder auch als Delphin-Schwimmtechnik bzw. Butterfly bezeichnet. Dabei werden beide Arme zeitgleich unter Wasser nach hinten geführt und dann erneut über den Kopf nach vorne gebracht. Die Beine bewegen sich in einer Ganzkörper-Wellenbewegung. Richtig ausgeführt, ist die Delphin-Technik die zweitschnellste Schwimmart und ebenfalls sehr anstrengend.

Schließlich stellt das Rückenschwimmen die vierte Grundtechnik dar. Dabei werden die Arme (ähnlich wie beim Kraulschwimmen) abwechselnd in Rückenlage nach hinten geführt, während die Beine aus der Hüfte heraus abwechselnd auf und ab bewegt werden. Dieses Rückenkraulen hat sich aus dem usprünglichen altdeutschen Schwimmen entwickelt, wobei beide Arme zeitgleich nach hinten geführt werden sowie der Grätschbeinschlag praktiziert wird.

Wer mit dem Rücken Schwierigkeiten hat, ist mit Rückenkraulen gut beraten, da alle stützenden Muskeln trainiert werden, während die Wirbelsäule geschont wird. Doch auch hier gilt, dass das Rückenkraulen richtig ausgeführt werden sollte, um einen positiven Effekt auf den Rücken zu haben.

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Varianten von Schwimmarten

Neben diesen vier offiziellen Schwimmarten sind auch zahlreiche Abwandlungen und Varianten entstanden. Ebenso erfreut sich spielerische Aquafitness unter Anleitung in der Gruppe zunehmender Beliebtheit. Meist haben die Teilnehmer dabei gesundheitliche Anliegen.

Aquafitness unter Anleitung ist aber ebenfalls eine gute Idee für Einsteiger. Dabei erfährst du nämlich auch eine Menge über die richtige Körperhaltung beim Schwimmen und kannst diesen Sport dann eigenständig effektiver ausüben.

Am besten du erkundigst dich, ob in deiner näheren Umgebung Aquafitness- und Schwimmkurse angeboten werden. Auskunft können in der Regel auch die Krankenkassen geben, da viele Aquakurse von den Kassen gefördert werden.

Welche Schwimmart passt zu dir?

Um herauszufinden, welcher Schwimmstil dir persönlich am besten liegt, solltest du einfach diverse Schwimmarten ausprobieren. Die Schwimmart, bei der du das Gefühl hast, dass sie dir besonders gut tut und Spaß macht, solltest du dann überwiegend praktizieren.

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